Eine Punktlandung in Roth

20 07 2010

Es ist geschafft, mein zweiter Start auf der Langdistanz bei der Feuerwehr WM in Roth war eine glatte Punktlandung.

Nachdem alles verpackt war ging es am Donnerstag samt Wohnwagen auf nach Roth. Nach 7 Stunden Autofahrt schlugen wir unser Domizil auf dem „Campingplatz“ in Eckersmühlen auf.

Am Freitag stand die große Nudelparty auf dem Festplatz an. Da ich diese im letzten Jahr schon völlig beeindruckend fand, ging es diesmal samt Familie, die auch mit angereist war, auf zur großen Henkersmahlzeit ;-)

Bis zu dem Zeitpunkt an dem ich das Rad Samstag Nachmittag einchecken musste war ich noch ganz cool, was sich jedoch dann schlagartig änderte.

Da wir letztes Jahr im Posthorn (Eckersmühlen) eine lustige Nudelparty erlebt hatten, reservierte ich direkt wieder einen Tisch für Samstag Abend. Leider hatte der Besitzer gewechselt und die Nudelparty wurde ein großer Reinfall.

Das all you can eat sah so aus, dass man einen Teller Nudeln bestellte und ein halben Teller voll bekam. Nachdem wir auf den zweiten Teller ca. 20min warten mussten wurde meine Geduld auf eine harte Prüfung gestellt. Bei dem nächsten Nachschlag habe ich dann direkt zwei Teller bestellt, worauf ich wahrscheinlich heute noch warten müsste.

Also ging es wutentbrannt in einen Supermarkt um Nudeln zu kaufen und unsere eigene Nudelparty im Wohnwagen fortzuführen. Und dann kam der Tag auf den alle (nicht nur ich) gewartet hatten…

Um 3:30 Uhr war die Nacht vorbei. Nach einem ruhigen Frühstück ging es dann um halb 6 ab zum Start. Mein Start war um 6:50 Uhr, so dass ich noch genug Zeit hatte alles vorzubereiten bevor es losging.

Nachdem der Schwimmstart im Main-Donau-Kanal ganz gut für mich verlief, hatte ich recht schnell meinen Rhythmus gefunden. Als die Uhr beim Schwimmausstieg bei 1:08:55 (3:31 km/h) stand, wollte ich meinen Augen nicht glauben. Im Gegensatz zum letzten Jahr, hatte ich meine Zeit um 10min verbessert!

Also ging es ab ins Wechselzelt, wo ich mich mit einer Wechselzeit von 3:37 min. auch verbessert hatte. Der Wechsel aufs Rad lief ohne Probleme doch leider bekam ich in der linken Kniekehle Schmerzen, so dass ich die Kraft auf der 180km langen Radstrecke aus dem rechten Bein nehmen musste. Das Highlight war natürlich wieder der Solarer Berg mit seinen Menschenmassen. Man kann es gar nicht beschreiben was man dort erleben darf. Man muss es einfach selbst erleben…

Nach einer Zeit von 5:08.25 Std. (35:02 km/h) ging es zu einem 2. perfekten Wechsel mit einer Zeit von 1:15min ging es auf den anschließenden Marathon.

Am Anfang merkte ich, dass sich die Beine ganz gut anfühlten und ich wie erhofft keine Probleme mit der Kniekehle hatte. Ich lief also zunächst in einem 4:32er Schnitt an. Diesen konnte ich auf den ersten 12 km gut halten bevor ich ab Kilometer 13 einbrach. Ich fühlte mich einfach nur schlecht. Das diese Situation kommen würde war mir klar, doch leider für mich etwas früh da ich ja noch 29 km vor mir hatte.

Also hieß es Augen zu und durchhalten. Nachdem mir klar war, dass ich die letzten 12km in einer Stunde laufen müsste um noch eine Chance zu haben die 10 Stunden Marke zu knacken, kam ich wohl in das bekannte Runninghigh, so dass ich das Tempo zum Schluß auf 4:30 min/km erhöhen könnte.

Die letzte Motivation gab es dann noch ca. 2 km vorm Ziel von Nicole, Mutti, Schwester Anja und Schwager Micha die nur brüllten Du schafftst das noch!!! Als es in den Zielkanal ging stand die Uhr bei 9:59:10 Std. Ich dachte nur: Das darf nicht wahr sein, das pack ich noch! Im gleichen Augenblick sah ich wie ein Athlet seine Tochter an die Hand nahm um mit ihr ins Ziel zu laufen.

Es ist ein Traum von jedem von uns wenn man sein selbst gestecktes Ziel erreicht und mit seinem Kind/ern den Zieleinlauf erleben darf, doch gerade in meinem Fall war es gerade eher ungünstig.

Ich wollte doch nur noch rennen. Also hieß es schnell an dem Athleten vorbei. Ich hörte nur noch ein Entschuldigung von dem Läufer (muss wohl recht zügig an ihm vorbei gelaufen sein) Letztendlich hätte ich mich noch entschuldigen müssen, da man sowas ja nunmal eigentlich nicht mach, aber ich sah nur noch auf meine Uhr. Stolpernderweise bin ich dann über die Ziellinie geflogen und meine Uhr zeigte 10:00:01 Std. an.

Ich war schlagartig absolut enttäuscht und wollte nur noch raus aus dem Zielbereich. Was ich nicht wusste war, dass Nicole mit Markus Satory während ich auf der Laufstrecke war in telefonischem Kontakt stand und sie die genaue Zeit hatte. Ich hörte nur noch DU HAST ES GESCHAFFT!!!

Danach brach ich ersteinmal heulend zusammen. Es war der absolute Wahnsinn in einer Zeit von 9:59:59 Std die Ziellinie zu überqueren. Ohne die Unterstützung von meiner Mutter, Schwester, Schwager und natürlich meiner Freundin Nicole die wahrscheinlich genauso gelitten hat wie ich, hätte ich die 10 Stunden Marke wohl nicht knacken können.

DANKE!!!

Facts:
Zeit 9:59:59 Std
Platzierung WM Feuerwehr
19. Gesamtplatz
5. Platz AK 30

weitere Ergebnisse hier klicken

Bilder unter Fotoalbum

Hier könnt Ihr einige Zeitungsartikel der letzten Tage lesen, einfach auf die Bilder klicken…

Bericht vom 20. Juli 2010

Berich 21. Juli 2010

Bericht vom 16. Juli 2010





Noch 6 Tage…

12 07 2010

ich wollte mich nochmal kurz vor Roth melden.
Da das Tapern schon vor ca. drei Wochen begonnen hat, habe ich die freien Tage recht gut genossen. Wer mich aber kennt, weiß, dass ich diese Zeit aber nicht auf dem Sofa verbracht habe, sondern all das gemacht habe, was im Alltag liegen geblieben ist.
Bevor es mit dem Wohnwagen am Donnerstag ab nach Roth bzw. nach Eckersmühlen geht, muss ich morgen nochmal Dienst schieben
(also… alle die morgen den Rettungswagen rufen „denkt bitte dran ich bin am tapern und muss mich ausruhen…Lach!) .

Zeileinlauf 2009

Zieleinlauf 2009

Zum Glück ist mein Stevens am Donnerstag aus der Inspektion gekommen. Eigentlich sollte nur alles nachgestellt werden doch es kam mal wieder anders. Nachdem der Mechaniker die Kette ausgetauscht hatte fiel auf, dass die Lager am Vorderrad sowie der Freilauf der Aeroscheibe ausgetauscht werden müssten. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, wurde dann auch noch festgestellt, dass die Bremsflanke an der Scheibe defekt ist und man riet mir davon ab damit zu starten. Also werde ich nun am Sonntag mit meinen Aerolaufrädern an den Start gehen.

Zurzeit fühle ich mich recht gut und freu mich schon darauf am Sonntag um 6:50 Uhr meinen Startschuss für die 3,8km Schwimmen, 180km Rad und den anschließenden Marathon zu hören.

Jetzt heißt es erstmal Koffer packen. Ich melde mich dann (mit oder ohne gesteckte Zielzeit) wenn ich heile wieder daheim bin.

Hier nochmal ein kleiner Einblick von Roth!





23. mark E Triathlon Altena

27 06 2010

Der heutige Sonntag stand mal wieder komplett im Zeichen des Sports.

Schwimmstart

Nach einer Zeit von 9:24 min ging ich als vierter der Starter der Stadtmeisterschaft aufs Rad.

Bei der Radstrecke handelt es sich um eine Doppelwendepunktstrecke mit durchgängig leichtem Gefälle und durchgängig leichter Steigung. Nach ca. 6 km konnte ich auch den ersten der Gruppe stellen. Nach einer Zeit von 30.34min (4.schnellste Radzeit) ging es als erster der Gruppe des Stadtmeisterschaftsfeldes auf die Laufstrecke

Laufstrecke

Bei der Laufstrecke in Altena handelt es sich um eine Wendepunktstrecke. Die Laufrunde ist aufgrund einiger knackiger Steigungen recht anspruchsvoll, so das die Laufzeit 19:24min betrug.

Nachdem man mir immer wieder sagte, dass ich ein Kandidat für den Stadtmeister bin und ich es immer wieder belächelte, wurdes es auf der Laufstrecke aber dann deutlich, dass ich es wohl schaffen kann.

Nach einer Gesamtzeit von 59:23 min lief ich dann samt Tochter im Schlepptau über die Zielinie.

 

Siegerehrung

Mit dem Stadtmeistertitel und einer 6. Gesamtplazierung – wobei der Fünfplazierte eine fehlerhafte Laufzeit hatte und so eigentlich nicht hätte gewertet werden dürfen-, bin ich recht zufrieden mit der Gesamtleistung. Nun heißt es wieder die letzten Trainingseinheiten für Roth zu genießen…Lach!!!
Ergebnisse hier

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War das ein Wochenende…

21 06 2010

Ein geplanter Wettkampf und 2 ungeplante an einem Wochenende


Am Samstag ging es zum 2. Sparkassenlauf nach Altena. Dort stand ein 5,2 km Lauf mit satten 100Hm an. Da ich einige heimische Läufer kannte, rechnete ich mir ein paar Chancen aus, vorne mit zu laufen.

Nach einer flachen Einlaufphase von ca.100 m ging es direkt in die erste Bergprüfung. Die Strecke lief direkt den Iserlohner Berg hinauf und dort wurde die Startgruppe dann auch direkt auseinander gerissen.


Da sich meine Beine recht gut anfühlten, begann ich das Tempo zu bestimmen, so dass ich nach ca. 800 m einen Vorsprung von 30 m auf den Nachfolger heraus laufen konnte.

Dank des Führungsfahrrads, dessen Fahrer mich ständig mit aktuellen Infos versorgte, wusste ich immer, wo die anderen Läufer waren. Als es den Hegenscheider Weg bergab ging, versuchte ich erneut ein paar Meter gut zu machen. Nachdem es vom Pragpaul zurück zum neuen Sparkassenkreisel in Altena ging, hatte ich den Sieg mit einer Zeit von 20:32 min sicher.


Neben mir starteten auch Markus Sartory (22:18min) und Laura Gusik (21:31min).

Nachdem mein Puls sich langsam wieder im Normalbereich bewegte, wurde ich von der Orga gefragt, ob ich bei einer Staffel aushelfen könnte, da dort ein dritter Mann fehlte. Kurzerhand sagte ich für ein Glas Bier zu. Also ging es eine Stunde später wieder den Iserlohner Berg hinauf, diesmal aber dann direkt wieder in die Stadt, da dieser Lauf eine Laufstrecke von etwa 1,8 km hatte.

Auch diesen konnte ich nach 6:50 min als Erster finishen.

Mit der Staffel (Kompanie Rahmede) haben wir dann sogar den 3. Platz belegt. Für die gute Leistung spendete die Sparkasse uns ein 40,-€ Getränke Gutschein, den wir dann direkt beim abendlichen Rockkonzert in Altena einlösten.

Am Sonntag war geplant, dass ich zum Staffellauf nach Schalke fahre, eigentlich als Zuschauer, aber wie sollte es auch anders sein, schon hatte ich wieder die Laufschuhe an. Grund war ein Ausfall bei einer Staffel von Nicole´s Firma, also spielte ich wieder den Retter ;-)

Diesmal stand ein flacher 5 km Rundkurs an, den ich als Zweiter der Staffel lief. Kurzerhand baute ich einen schönen Tempolauf ein und übergab den Staffelstab nach 20:10 dem 3. Läufer.

Mensch war das ein Wochenende.

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29 Tage vor Roth

18 06 2010

Das Anhängsel meldet sich mal wieder

So, heute will auch ich mich als Freundin mal wieder melden. So kurz vor Roth! Im Moment lautet die Devise wieder. Durchhalten Nicole, bald hast Du´s geschafft! Nein, nein… Nicht ich geh an den Start, er geht bald an den Start und danach beginnt endlich wieder eine normale Zeitrechnung.

Die Menschheit denkt, einzig und allein der Starter hätte während dieser ganzen Wettkampfvorbereitung eine harte Zeit und die volle Hochachtung verdient, aber da täuscht ihr euch! Für ein Anhängsel ist die Vorbereitung auf eine Langdistanz der blanke Horror! Nicht das wir Probleme damit hätten, dass die Jungs ständig auf dem Rad sitzen, in den Laufschuhen stecken oder irgendwo im Wasser ihre Bahnen ziehen. Dies stellt für gewöhnlich kein Problem dar. Im Gegenteil. Viel schlimmer ist die Zeit an denen sie nicht trainieren können! Und davon hatten wir in den vergangenen Wochen und Monaten genug! Erkältung hier, Infekt da und schlussendlich eine Entzündung am Schambein und eine Blockade in der Wirbelsäule. Mein Gott, sind Triathleten unausstehlich wenn ein Start in Gefahr ist. Keinerlei Geduld und noch weniger die Einsicht, dass sie es damit nicht grad besser machen.

Ständiger Begleiter in dieser Zeit ist der Trainingsplan! Kein Geburtstag, keine Verabredung erfolgt in der Vorbereitungszeit ohne die Absegnung durch den Trainingsplan. Bei uns ist dieser Ordner ein Heiligtum, fast eine Art Bibel ;-) Vorgeschriebenes Training und tatsächlich erledigtes Training werden fortlaufend dokumentiert *gähn* Ich wünschte Du würdest deine im Haushalt zugeteilten Aufgaben mit der gleichen Akribie erledigen *lach*

Hinzu kommt dann irgendwann die leidige Diskussionen um die richtige Ausrüstung. Was trägt man in diesem Jahr in Roth? Zweiteiler oder Einteiler… mal von den Marken abgesehen?! Wohin mit dem Gel beim Einteiler wenn dieser nicht genügend Taschen hat. Als sei das nicht genug, geht bei uns auch noch der Neo kaputt und ein neuer muss her. Das der natürlich in einem Teil sein soll ist keine Rede, aber welches Modell ist denn genau das, was den Ansprüchen genügt? Theoretisch müsste eigentlich auch ein neues Trainingsrad her. Dies wird aber Gott sei Dank nach etlichen Telefonaten, Mails und persönlichen Besuchen in irgendwelchen Radläden auf das nächste Jahr verschoben.

Ein passender Einteiler wird irgendwann geliefert. Blau oder grau, grau oder blau?! Man(n) entscheidet sich. Wobei wie im letzten Jahr, komischerweise ich die Entscheidung treffen darf.

Nach ewigen Telefonaten und Mails trifft auch endlich pünktlich zur MD in Bocholt ein neuer Neo ein. Ich sag euch, wenn die Kinder an Weihnachten ihre Geschenke auspacken, sind sie selten so euphorisch wie Frank beim Auspacken der neuen Walpelle (wie der Neo hier mittlerweile heißt). „Fass doch mal an…, viel dünner als der alte…, Bündchen an den Ärmeln… freu, freu, freu“.Die letzten paar Kleinigkeiten wie neue Schläuche für´s Rad… ach und Schatz, denk ans letzte Jahr. Bitte nicht am Abend vor dem Start austauschen ;-) , eine neue Sonnenbrille, einen Gürtel für´s Gel und, und, und sollten jetzt die kleinsten Probleme sein.

Ich beiß auch nochmal die Zähne zusammen wenn ich erneut die komplette Radstrecke mit dem Auto abfahren muss, wenn ich die Erklärung bekomme, wo genau ich her fahren muss um zum Solarer Berg zu kommen (den man ja unbedingt mal gesehen haben muss?!?!), ich meine Anweisungen erhalte, wann ich wo an der Laufstrecke was anzureichen hab und all das nur, um in diesem Jahr wieder im Zielbereich zu warten um mir vor lauter Stolz eine Träne zu verdrücken wenn ich Dich nach einer Zeit von unter 10 Stunden endlich heil wieder in den Arm nehmen darf!!!!

Mädels haltet durch, wir haben schließlich die tollsten Männer der Welt!!!!





Vorbereitungsrennen für Roth

14 06 2010

23. Bocholter Aasee Triathlon

Vorweg… ich hab mein Vorbereitungsrennen finishen können…

Aber eins nach dem anderen. Am Mittwoch bekam ich das OK von meinem Physiotherapeuten in Bocholt zu starten, einschließlich dem 20 km Lauf. Wir hatten vereinbart, dass ich einfach mal anlaufe und dann selber entscheide ob ich durchlaufe oder den Lauf abbreche. Also hieß es am Freitag samt Wohnwagen ab nach Bocholt.

Unser Campingplatz lag ca. 9 km vom Startplatz entfernt. Nachdem wir den Platz unsicher gemacht hatten, ging es am Samstag erstmal nach Holland zum Shoppen.

Pünktlich zur Vorbereitung traf auch mein neuer Neo ein. Dank meines Sponsors darf ich jetzt den Helix von BlueSeventy schwimmen, da mein vorheriger Neo das Schwimmtraining in der Türkei nicht überlebt hat.

Pünktlich um 8:30 fiel für die Mitteldistanz am Sonntag dann der Startschuss. Die Strecke (klick hier) musste mehrmals durchschwommen werden zzgl. zweier Landgänge. Von Anfang an fühlte ich mich ganz gut. Leider wurde es an den Wendebojen immer recht eng, so dass mir zweimal die Brille vom Kopf gehauen wurde. Nach einer Zeit von 36:47 min. ging es dann aufs Rad.

Die Radstrecke (siehe hier) verlief über die eigens für den Wettkampf gesperrte B67. Auch wenn der Wind pro Runde immer schlimmer wurde, war ich mit dem Raddruck sehr zufrieden. Nach 88 km stand eine Radzeit von 2:22:37 Std auf der Uhr.

Der anschließende 20 km Lauf (siehe hier) war der Knackpunkt für mich, da die Entzündung noch immer nicht ganz aus dem Knochen ist, wusste ich nicht was passieren würde. Erstaunlicherweise gab es aber keine weiteren Probleme, so dass ich noch hinten heraus eine 1:26:25 Std lief. Im nachhinein kann ich den Wettkampf in Bocholt nur empfehlen, es ist ein echt schöner Wettkampf.

Ergebnisse

Bilder unter Fotoalbum

Facts:

Schwimmzeit: 36:47 min

Radzeit: 2:22:37 Std

Laufzeit: 1:26:25 Std

Gesamtzeit 4:25:51 Std

Platz gesamt: 32

Platz AK: 7





Schambeinentzündung II

7 06 2010

Nachdem meine  Schmerzen in der rechten Leiste immer schlimmer wurden, wurde ich heute wieder bei meinem Arzt vorstellig.

Da mein Doc der ehemalige Teamarzt der Iserlohner Rooster ist und somit auch weiß was er tut, wurde noch im Untersuchungszimmer für heute Abend ein Temin beim bekannten Physiotherapeuten „Sven Kruse“ in Hemer vereinbart.

Es soll zwar noch eine Entzündung im Knochen vorliegen, aber gleichzeitig wird vermutet das es auch ein muskuläres Problem sein könnte.

Wenn bei einem Spitzensportler über einen Physiotherapeuten gesprochen wird, wird immer wieder der Name „Kruse“ fallen.

Sven Kruse besitzt jahrelange Erfahrung im Spitzensport. Er betreute Teams und Sportler bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften bis hin zu Olympischen Spielen. Ihm vertrauen  Sportler aus ganz Deutschland UND ICH…!!!

Nachdem ich von ihm auch nochmal auf den Kopf gestellt wurde, war klar, dass auch ein muskuläres Problem vorliegt. Mein rechter Oberschenkel, insbesondere die Adduktoren sind völlig verhärtet.

Leider ist die Verhärtung nach einer 3/4 stündigen Behandlung nicht ganz weg, aber ich bin auf dem besten Weg.

Leider habe ich jetzt erstmal eine zwangsauferlegte Laufpause, aber ich hab die Erlaubnis Rad- bzw. Schwimmkilometer zu sammeln.

Nach einem Gespräch mit Sven Kruse riet er mir davon ab am kommenden Wochenende in Bochholt zu starten, da ich sonst den Start in Roth in Gefahr bringe.

Mein Plan wird wohl sein, dass ich am Sonntag nach dem Rad den Wettkampf beenden werde. So habe ich wenigstens ein paar Schwimm- und Radkilometer gesammelt.

Werde mich  dann nächste Woche melden…





Das darf doch nicht wahr sein…

3 06 2010

Seit der letzten Woche plagten mich immer wieder Schmerzen in der rechten Leiste, so das ich das Training etwas reduzieren musste. Nachdem ich mich dann in der 21. KW nur noch humpelnderweise fortbewegen konnte, beschloss ich am Montag meinen Arzt aufzusuchen. Da ich mich im letzten Jahr mit meinen Wehwehchen bei meinem Sportdoc gut aufgehoben fühlte und er immer die richtige Therapie parat hatte, war ich voller Hoffnung, dass ich die Praxis wieder schmerzfrei verlassen würde.

Diagnose: „Schambeinentzündung“ Mein erster Gedanke war Schei…!!!


Nach einer Spritze verschrieb ich mir erst einmal 2 Tage Sportpause. Am Mittwoch wollte ich mal antesten ob ich wieder laufen kann, da der Arzt auch sagte, dass ich weiter laufen kann und nur mit dem Radfahren etwas kürzer treten sollte.

Also Schuhe an und die Sonne genießen, ungefähr für 30 Min.

Nach 4 km machte auf einmal mein kompletter rechter Oberschenkel zu. Also hieß es: humpelnderweise wieder zurück nach Hause.

Ich bin zur Zeit völlig frustriert da ich nicht weiß, wie es weiter geht. Ausgerechnet jetzt wo die heiße Phase beginnt! Nächste Woche geht es eigentlich nach Bocholt auf die Mitteldistanz als Vorbereitung für Roth.

Jetzt heißt es einmal mehr die Beine hoch zu legen. Ich hoffe immer noch dass es KEINE Schambeinentzündung ist, da diese Entzündung ja bekanntlich das schlimmste ist was einem Sportler passieren kann.

Gruß

Frank





Mein erster Triathlon

25 05 2010

Heute möchte ich mal wieder von meinem Sohn Justin berichten.

Am Sonntag, den 23.05.10 war die Nacht für uns mal wieder recht kurz. Grund war diesmal kein Termin in meinem Wettkampfkalender, sondern der Start meines Sohnes beim 3. Wittener City Triathlon.

Da die Wittener Mannschaft im März zeitgleich zum Trainingslager mit uns auf Mallorca war, wurde ich auf deren Veranstaltung aufmerksam.

Mein Sohn wollte schon immer mal bei einem Triathlon starten und nachdem er

schon bei einigen Laufveranstaltungen erfolgreich war, stand seinem

Vorhaben nichts im Wege.

Die Besonderheit des Wettkampfes ist, dass die Wittener in der Innenstadt

extra ein riesen Planschbecken mit acht 25m Bahnen aufbauen lassen.

Leider war der Start der Schüler am Sonntag als erster Start vorgesehen und bei 11 Grad Außentemperatur sollte dieser dann nicht grad ein Vergnügen werden.

Um 09:30 Uhr fiel Justins Startschuss. Nach einem Kälteschock im eisigen

Wasser waren 50 m dann Gott sei Dank irgendwann vorbei. Nun ging es über einen Parkplatz zum Rad und dann auf den 1,2 km langen Rundkurs. Das Rad danach schnell in den Ständer gehauen, den Helm schnell in die Ecke gefeuert und ab auf die 650 m lange Laufstrecke.

Auf der Zielgeraden warteten schon die Mädels um mit unserem Großen ins

Ziel zu laufen.

Nachdem die Kinder im Ziel waren wurde es auch langsam warm (auf die

Frage, wie es war: Sch… Triathlon Lach!!!) aber schon nach einem warmen

Tee kam ein leises ich mach weiter…

Justin wir gratulieren Dir zum ersten Triathlon!!!





43. internationaler Volkslauf Hagen (Westf.)

13 05 2010

Nach einem ordentlichen Frühstück ging es heute auf nach Hagen (Westf.).

So wie es mein Trainingsplan vorschrieb ging es auf die Halbmarathonstrecke.

Laufstrecke

Die Laufstrecke in Hagen ist eine der schwierigsten in Deutschland, so gibt der Veranstalter es zumindest an. Um 10:00 Uhr fiel für die 21,1 km und 10 km Läufer der Startschuss. Pünktlich zum Startschuss hörte es endlich auf zu Regnen und da die Strecke zu 80 % über Waldwege geht, stand eher eine Schlammschlacht an als eine Laufveranstaltung.

Am Anfang lief es ganz gut, so dass ich bis km 8 auf dem 3. Platz lag. Im Laufe des Rennens musste ich aber leider einen anderen Läufer an mir vorbei ziehen lassen, da mir einfach die Kraft fehlte am Berg das Tempo zu erhöhen.

Mein Hauptziel war, in der AK unter die ersten 3 zu kommen. Nachdem ich die Ziellinie überquerte war klar, dass ich in der AK auf jeden Fall auf dem ersten Platz gelandet war.

Siegerehrung

Leider war in der Gesamtwertung nur der 5. Platz drin, aber ganz ehrlich… nach so einer harten Trainingswoche (die noch nicht vorbei ist) bin ich mehr als zufrieden!!!

Facts:

21,1 km

450 Hm

Zeit 1:33:05 Std.

4. Platz Gesamt

1. Platz AK 30